25.07.2017 - Wirtschaft mahnt seit 2010 Einrichtung einer zentralen Datenbank an
Landesrechnungshof bringt die Sache auf den Punkt. Chaos bei Fördermitteln trotz einer Vielzahl von Kapazitäten, Doppelförderungen, Fehlverwendungen. Hinzu kommt die Änderung von Förderrichtlinien mit Ausschluss von Einzelunternehmern von der Förderung.
Bereits seit dem Jahr 2010 hat der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) wiederholt die Einrichtung einer Datenbank für die Verwendung von Fördermitteln, Antragstellungen, deren Prüfung und letztlich auch für die Fördermittelabrechnung gefordert. Wir stellen uns erneut die Frage, warum die Hinweise aus der Wirtschaft kaum Berücksichtigung finden. Mit einer dringend erforderlichen zentralen Datenbank könnten einerseits Doppelförderungen und Fehlverwendungen schneller überblickt und vermieden werden bzw. andererseits Datenstammsätze gesichert gespeichert werden und somit für das antragstellende Unternehmen eine Zeitentlastung darstellen sowie einen kiloweisen Papierverbrauch vermeiden, so Dr. Sigrun Trognitz AVW-Geschäftsführerin.
14.06.2017 - Jahresmitgliederversammlung 2017
Was bedeutet Reformation Unternehmern aus Sachsen-Anhalt
Einen Tag nach Luthers Verlobung mit Katharina von Bora vor 492 Jahren trafen sich heute 70 Unternehmer zu ihrer Mitgliederversammlung in Lutherstadt Wittenberg
Unternehmer des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) trafen sich anlässlich ihrer Jahresmitgliederversammlung in Lutherstadt Wittenberg. „500 Jahre Reformation ist für uns ein herausragendes bedeutendes historisches Ereignis, so dass wir uns für unser Treffen für die Cranach-Stiftung entschieden haben.
Unser Verband zählt mittlerweile Unternehmen mit 13.000 Arbeitnehmern, für die jeder Einzelne in seinem Unternehmen tagtäglich die soziale Verantwortung erneut übernimmt. Wir freuen uns, dass über 70 Unternehmer aus gesamt Sachsen-Anhalt unserer Einladung gefolgt sind. Die Stadt steht im Fokus der Weltöffentlichkeit und das sind auch wir. Als Unternehmer schlägt unser Herz für unsere Heimat Sachsen-Anhalt. Die Reformation prägt auch unsere Unternehmenstraditionen. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Sachsen-Anhalt betrachten wir als Berufung für die Gesellschaft. Tagtäglich stellen wir uns erneut den unternehmerischen Herausforderungen. Die Vergangenheit mit ihren Veränderungen in Kirche, Staat und Gesellschaft zu verstehen und zu akzeptieren, die Gegenwart gestalten und mit Zuversicht den Blick in die Zukunft richten, gehören genauso wie die souveräne Akzeptanz der breitgefächerten Argumente unserer Unternehmen zu unseren Ansprüchen. Mit großer Leidenschaft geben unsere Arbeitgeber mehr als nur gute Arbeit“, so AVW-Geschäftsführerin Dr. Sigrun Trognitz.
18.04.2017 - Betriebliches Eingliederungsmanagement - Eine gesetzliche Forderung an alle Unternehmen
Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 84 Abs. 2 SGB IX ist ein hilfreiches Instrument zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bei Mitarbeitern im Unternehmen, wenn die Betroffenen länger als sechs Wochen innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten arbeitsunfähig erkrankt sind.

Ziel des BEM ist es, im Unternehmen zu prüfen, wie sich die gesundheitliche Situation des Mitarbeiters weiterhin mit der vertraglich festgelegten Arbeitsaufgabe vereinbaren lässt bzw. welche Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Ausgestaltung des Arbeitsplatzes gezogen werden können.
Im Zuge eines BEM kann es dann zur


   - Umgestaltungen des Arbeitsplatzes,
   - Umsetzung des Mitarbeiters

oder aber auch zu weiter reichenden Entscheidungen kommen.
01.12.2016 - Willingmann und Weber verleihen 9. AVW-Unternehmerpreis für Digitalisierungslösung an ALEXMENÜ in Magdeburg
Vier mittelständische Unternehmen aus Sachsen-Anhalt haben am Donnerstag bei der BAUER Elektroanlagen GmbH in Halle den AVW-Unternehmerpreis 2016 erhalten. Mit dem Preis würdigt der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) erfolgreiche Unternehmer für ihre Flexibilität und Erhöhung der Wertschöpfung durch Digitalisierung.

„Egal in welcher Form, ob digitale Kundenbetreuung und Kommunikation oder automatisierte Produktionsabläufe, die Bedeutung digitaler Technologien wird künftig bei unseren Unternehmen zunehmen. Sekundenschneller Datenaustausch in den unterschiedlichsten Prozessen, bei der Produktentwicklung, im Vertrieb und in internationalen Kooperationen ist schon heute nur noch durch digitale Technologien, wie Social Media, Mobility oder Cloud-Lösungen gewährleistet. Die Spannbreite ist dabei groß. Spezialisierte digitale Prozesse ermöglichen eine Steigerung der Produktivität, mehr Flexibilität und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen aller Art. Alle Bewerber haben ihr individuelles Geschäftsmodell hinsichtlich digitaler Veränderungen gefunden und gezeigt wie sie Digitalisierung Stück für Stück planen und Gestaltungsspielräume nutzen“, so Klaus-Dieter Weber AVW-Vorstandsvorsitzender.
27.10.2016 - Kabinett und Mindestlohnkommission ignorieren die Situation in kleinen Unternehmen
34 Cent mehr Mindestlohn sind für erst noch wachsende Unternehmen in Sachsen-Anhalt nicht verkraftbar

Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) hat die Mindestlohnkommission Anfang Juni 2016 aufgefordert, die Anpassung des Mindestlohnes ab 1. Januar 2017 für Sachsen-Anhalt auszusetzen, bis eine wirtschaftliche Erholung auf dem Niveau der neuen Bundesländer erreicht worden ist. Wir wollen, dass kleine Unternehmen wachsen und Arbeitsplätze schaffen können. Deshalb sind Ausnahmeregelungen notwendig, so die Geschäftsführerin des Verbandes, Dr. Sigrun Trognitz.
Die Entscheidung des Kabinetts trägt nicht zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung kleiner Unternehmen bei. Damit hat das Kabinett in keiner Weise die Belange der ostdeutschen Unternehmen berücksichtigt. Denn 90 Prozent der Unternehmen in Sachsen-Anhalt sind kleine Unternehmen, denen es bereits 2015 schwer gefallen ist, Lohnsteigerungen von ca. 20 Prozent zu verkraften. Die nochmalige Steigerung des Mindestlohnes um 0,34 Cent wird nicht zur Stabilisierung dieser Unternehmen beitragen.
08.09.2016 - 10 Jahre Nationaler Normenkontrollrat
10 Jahre Nationaler Normenkontrollrat, ein zweites Bürokratieentlastungsgesetz und trotzdem sind Unternehmen belastet

Am 14. August 2006 trat das „Gesetz zur Einsetzung eines Nationalen Normenkontrollrates“ (NKR) in Kraft. Der NKR hat die Pflicht den Erfüllungsaufwand, Bürokratiekosten und Folgekosten der Umsetzung von Gesetzesinitiativen für die Wirtschaft und den Bürger zu prüfen. Nach zehn Jahren hat das Bundeskabinett am 3. August 2016 einen Beschluss zum Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz gefasst. Unternehmen beklagen allerdings nach wie vor u.a. Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht sowie im Steuerrecht. Dieses Zweite Bürokratieentlastungsgesetz schöpft jedoch bei Weitem nicht das vorhandene Bürokratieabbaupotenzial aus, so der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e.V. Wir fordern erneut, den Kündigungsschutz bei Neueinstellungen erst ab 20 statt ab 10 Mitarbeitern zu regeln.
23.08.2016 - Durch Augenmaß Finanzierungslücke und neue Schulden vermeiden
Mit Blick auf die heute begonnene Haushaltsklausur der Landesregierung für den Doppelhaushalt 2017/18 appellieren wir an das gesamte Kabinett, mit Augenmaß und Vernunft die Vorhaben der kommenden zwei Jahre zu diskutieren und zu planen.

Mit großem Interesse, aber auch mit großer Sorge verfolgen wir seit Wochen die öffentliche Berichterstattung zu den bisherigen Haushaltsberatungen. Die mehrfach beschriebene Finanzierungslücke von mehr als 1,6 Milliarden Euro veranlasste uns bereits vor einigen Tagen dem Ministerpräsidenten einen Brief zu senden, in dem wir an ihn appellierten, sich mit seiner Verantwortung dafür einzusetzen, dass finanzpolitische Vernunft die Grundlage der Etatberatungen wird. Mit der heutigen öffentlichen Wortmeldung wollen wir diesen Appell an ihn wiederholen.
28.06.2016 - Mindestlohnkommission ignoriert die Wirtschaftsentwicklung in Sachsen-Anhalt
34 Cent mehr Mindestlohn sind für betroffene Unternehmen in Sachsen-Anhalt nicht verkraftbar 

Die heutige Entscheidung der Mindestlohnkommission trägt nicht zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung in den betroffenen Unternehmen bei. Damit hat die Mindestlohnkommission in keiner Weise die Belange der ostdeutschen Unternehmen berücksichtigt. In Sachsen-Anhalt liegt die Anzahl der Gewerbeabmeldungen immer noch erheblich unter den -anmeldungen. Mit der Erhöhung des Mindestlohnes sind staatliche Rahmenbedingungen geschaffen, die es gerade kleinen Unternehmen erschweren, weitere Arbeitsplätze zu schaffen. Das Wirtschaftswachstum wird damit nicht gefördert. Es wird eher im Jahr 2017 u. a. auch durch diese Entscheidung weiter zurückgehen.
27.06.2016 - 27 Cent mehr Mindestlohn sind für betroffene Unternehmen in Sachsen-Anhalt nicht verkraftbar
Wirtschaft fordert Mindestlohnkommission auf, von ihrem Recht der Abweichung einer Erhöhung des Mindestlohnes Gebrauch zu machen

Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) hat die Mindestlohnkommission Anfang Juni 2016 aufgefordert, die Anpassung des Mindestlohnes ab 1. Januar 2017 für Sachsen-Anhalt auszusetzen, bis eine wirtschaftliche Erholung auf dem Niveau der neuen Bundesländer erreicht worden ist.
Nachdem am 1. Januar 2015 der Mindestlohn eingeführt wurde, hatten insbesondere in den neuen Bun-desländern betroffene Unternehmen Personalkostensteigerungen i. H. v. ca. 20 Prozent zu verkraften.

23.06.2016 - Auslobung des 9. AVW-Unternehmerpreises 2016
Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) lobte auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung den 9. Unternehmerpreis unter dem Motto: „Digitalisierung – Chance für den Mittelstand“ aus. Der Preis steht unter Schirmherrschaft von Staatsminister Rainer Robra.

„Mit der Digitalisierung stehen wir vor einem grundlegenden Wandel in den Arbeitsabläufen. Die damit verbundene teilweise Entkopplung von Ort und Zeit bringt enorme Vorteile. Sekundenschneller Datenaustausch in den unterschiedlichsten Prozessen ist schon heute nur noch durch digitale Technologien, wie Social Media, Mobility oder Cloud-Lösungen gewährleistet. Spezialisierte digitale Prozesse ermöglichen eine Steigerung der Produktivität, mehr Flexibilität und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen aller Art. Besser und effizienter leben durch Digitalisierung und die Wertschöpfung erhöhen – das ist das Ziel, wofür Unternehmen ausgezeichnet werden sollen“, hebt der Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Weber hervor.