27.06.2016 - 27 Cent mehr Mindestlohn sind für betroffene Unternehmen in Sachsen-Anhalt nicht verkraftbar
Wirtschaft fordert Mindestlohnkommission auf, von ihrem Recht der Abweichung einer Erhöhung des Mindestlohnes Gebrauch zu machen

Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) hat die Mindestlohnkommission Anfang Juni 2016 aufgefordert, die Anpassung des Mindestlohnes ab 1. Januar 2017 für Sachsen-Anhalt auszusetzen, bis eine wirtschaftliche Erholung auf dem Niveau der neuen Bundesländer erreicht worden ist.
Nachdem am 1. Januar 2015 der Mindestlohn eingeführt wurde, hatten insbesondere in den neuen Bun-desländern betroffene Unternehmen Personalkostensteigerungen i. H. v. ca. 20 Prozent zu verkraften.

23.06.2016 - Auslobung des 9. AVW-Unternehmerpreises 2016
Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) lobte auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung den 9. Unternehmerpreis unter dem Motto: „Digitalisierung – Chance für den Mittelstand“ aus. Der Preis steht unter Schirmherrschaft von Staatsminister Rainer Robra.

„Mit der Digitalisierung stehen wir vor einem grundlegenden Wandel in den Arbeitsabläufen. Die damit verbundene teilweise Entkopplung von Ort und Zeit bringt enorme Vorteile. Sekundenschneller Datenaustausch in den unterschiedlichsten Prozessen ist schon heute nur noch durch digitale Technologien, wie Social Media, Mobility oder Cloud-Lösungen gewährleistet. Spezialisierte digitale Prozesse ermöglichen eine Steigerung der Produktivität, mehr Flexibilität und einen effizienteren Umgang mit Ressourcen aller Art. Besser und effizienter leben durch Digitalisierung und die Wertschöpfung erhöhen – das ist das Ziel, wofür Unternehmen ausgezeichnet werden sollen“, hebt der Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Weber hervor.
23.06.2016 - Klaus-Dieter Weber als Vorsitzender des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt bestätigt - Verband senkt Mitgliedsbeitrag ab 2017
Klaus-Dieter Weber wurde als Vorsitzender des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e.V. (AVW) erneut gewählt. Der Gernroder Unternehmer wurde während der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung in Magdeburg ebenso wie seine beiden Stellvertreter, Ralf Luther und Wolfgang Gallin, bestätigt. Vier weitere Vorstandsmitglieder, Marion Brademann, Michael Horstmann und Gerd Möhring wurden erneut einstimmig gewählt. René Rode von der Störk Mess- und Regeltechnik GmbH wurde neu in den Vorstand gewählt, nachdem er den AVW bereits über viele Jahre in den verschiedensten Gremien vertreten hat.

Für Weber ist klar: „Wir werden uns nach wie vor den vielschichtigen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt stellen. Uns ist es wichtig, die Positionen der kleinen und mittelständischen Unternehmen deutlich beim Namen zu nennen. Als Interessenvertretung sprechen wir uns unter anderem ganz klar für die Evaluierung des Mindestlohngesetzes, für die Entbürokratisierung in der Gesetzgebung, für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur und für die Sicherheit in unserem Land aus. Sich für den Erhalt der Unternehmen in Sachsen-Anhalt einzusetzen und weitere Unternehmen anzusiedeln, das ist unsere Forderung an die Landesregierung und heute an den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff.“
14.06.2016 - Wirtschaft fordert Ausnahmeregelung bei Mindestlohnerhöhung für betroffene Unternehmen in Sachsen-Anhalt
Nach ihrer Geschäftsordnung wird die Mindestlohnkommission zum 30. Juni 2016 über eine Anpassung des Mindestlohnes entscheiden. Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) hat die Mindestlohnkommission aufgefordert, die Anpassung des Mindestlohnes ab 1. Januar 2017 für Sachsen-Anhalt auszusetzen, bis eine wirtschaftliche Erholung auf dem Niveau der neuen Bundesländer erreicht worden ist.

Nachdem am 1. Januar 2015 der Mindestlohn eingeführt wurde, hatten insbesondere in den neuen Bundesländern betroffene Unternehmen Personalkostensteigerungen i. H. v. ca. 20 Prozent zu verkraften.
Da die wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern immer noch weit hinter der Entwicklung der alten Bundesländer liegt, ist dringend eine differenzierte Betrachtung des Mindestlohnes notwendig.
27.04.2016 - Unternehmen in Sachsen-Anhalt kritisieren die Beendigung von MobiPro-EU 2017
Viele Unternehmen haben bereits heute positive Erfahrungen im Einsatz ausländischer Fachkräfte, auch wenn der Weg lang ist. Für die Personalplanung war das unter Zuhilfenahme des Projektes MobiPro-EU ein Weg zur Ausbildung geeigneter ausländischer Mitarbeiter.
Gefördert wurden Zuschüsse für Reiskosten zu Bewerbungsgesprächen, Umzugskosten, Sprachkurse und Lebensunterhalt. Rund 140 Millionen Euro stehen bis 2016 im Programm MobiPro-EU zur Verfügung. Gefördert werden unter gewissen Voraussetzungen Auszubildende und Fachkräfte aus EU-Ländern.
Viele unserer Mitgliedsunternehmen nutzten dieses Projekt und gingen damit neue Wege in der Facharbeiterausbildung, die der Anschub einer Internationalisierung waren. Die Beendigung dieser Unterstützung kritisieren wir, so Dr. Sigrun Trognitz Geschäftsführerin des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V.
07.04.2016 - Wirtschafts- und Wissenschaftsressort ist durch Christdemokraten zu besetzen
„Mit uns machen sich viele Unternehmer Sorgen um die Zukunft unseres Landes“, so Klaus-Dieter Weber Vorstandsvorsitzender des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V.

Die Erhöhung der Wirtschaftskraft unseres Landes liegt in der Verantwortung von uns allen. Dazu sind durch die neue Landesregierung die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.
Nach dem schlechten Wahlergebnis unseres Landes gibt es doch wohl sehr ernsthafte tiefgründige Themen zu verhandelnden, die mehr Zeit und Inhalte erfordern. Und dafür braucht die Landesregierung an der richtigen Stelle die fähigsten Köpfe. Wir erwarten, dass die Koalitionsverhandlungen nicht von vornherein durch die Spekulation einzelner Personen auf Ministerposten belastet werden.
2. Dezember 2015 - 8. AVW-Unternehmerpreis für Integration ausländischer Fachkräfte und Migranten an BAUER Elektroanlagen GmbH Halle vergeben
Vier mittelständische Unternehmen aus Sachsen-Anhalt haben am Mittwoch in Magdeburg den AVW-Unternehmerpreis 2015 für die Integration ausländischer Fachkräfte und Migranten erhalten. Mit dem Preis würdigt der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) erfolgreiche Unternehmer für ihre Willkommenskultur.

Alle Bewerber haben gezeigt, welcher Verantwortung sie sich bei der Integration ausländischer Fachkräfte und Migranten stellen. Mit ihrer Willkommenskultur im Arbeitsleben haben sie nachgewiesen, dass nicht nur Sprachbarrieren zu überwinden sind, sondern eben auch in den eigenen Reihen zu überzeugen ist, um das Bewusstsein für ausländische Mitarbeiter zu schaffen, andere Kulturen zu verstehen, sich gegenseitige zu akzeptieren und sich mit interkulturellen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Damit haben die Bewerber das Ziel unseres Verbandes erreicht, so der AVW-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Weber.
26. Oktober 2015 - Differenzierte Sichtweise bei Minijobs notwendig
Einer pauschalen Betrachtungsweise des Themas „Mindestlohn verdrängt Minijobs“ kann nicht gefolgt werden.
Einerseits ist die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich lt. Bundesstatistik gesunken. Andererseits hat sich die Zahl der Minijobber in Privathaushalten erhöht.
Ein Teil der Stellen im gewerblichen Bereich wurde durch sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse ersetzt, was durchaus einen positiven Effekt darstellt. Ob der Rückgang der Minijobs allerdings tatsächlich allein auf die Einführung des Mindestlohns zurückzuführen ist, ist unklar. Die Ursachsen sind unterschiedlicher Art. Sie liegen z. B. in der Umwandlung von Minijobs in Teilzeitjobs oder in der konjukturellen Entwicklung einzelner Wirtschaftsbranchen.
Allerdings ist ein großer Teil von Minijobs in privaten Haushalten zu finden.
Hier sind Hinzuverdienstmöglichkeiten für Schüler, Studenten, Hausfrauen, Rentner und andere Personengruppen zu finden und es ist hier mit einer Zunahme zu rechnen.
Ob der Mindestlohn tatsächlich Minijobs verdrängt ist fraglich und setzt eine fundierte Analyse der unterschiedlichen Arbeitsmodelle voraus, so die Geschäftsführerin des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt Dr. Sigrun Trognitz.

3. Juli 2015 - Sachsen-anhaltinische Unternehmen fordern Ende des Poststreiks
Der seit über drei Wochen andauernde Poststreik verursacht bei Unternehmen und in privaten Haushalten Schäden, die nicht mehr hinnehmbar sind. Rechnungen und mittlerweile auch Mahnungen erreichen den Kunden nicht. Dasselbe trifft für Bescheide, Kündigungen jeglicher Art, Vertragsabschlüsse etc. zu, die häufig zum 30. Juni terminiert sind. Fristen können nicht eingehalten werden. Die Reaktionsmöglichkeit wird quasi durch die Streikenden blockiert. Dem Unternehmer werden Zwangshaftungen auferlegt und unnötige Auseinandersetzungen bis hin zu gerichtlichen Prozessen sind vorprogrammiert, so die Geschäftsführerin des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW).
3. Juni 2015 - Auslobung des 8. AVW-Unternehmerpreises 2015 für WILLKOMMENSKULTUR - INTEGRATION VON AUSLÄNDISCHEN FACHKRÄFTEN und Migranten in Unternehmen
Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) lobte auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung seinen 8. Unternehmerpreis unter dem Motto: „Unternehmerische Verantwortung für die Standortsicherung in Sachsen-Anhalt - WILLKOMMENSKULTUR - INTEGRATION VON AUSLÄNDISCHEN FACHKRÄFTEN und Migranten“ aus. Der Preis steht unter Schirmherrschaft von Herrn Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt.

„Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht vor den Unternehmen halt macht. Damit Integration gelingt, brauchen wir eine gute Willkommenskultur. Für die Unternehmen bedeutet das, internationale Fachkräfte offen zu empfangen und sie beruflich wie privat bei ihrer Integration zu unterstützen. Ich begrüße es daher außerordentlich, dass sich auch die Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels des Themas Zuwanderung angenommen haben und die damit verbundenen Möglichkeiten und Chancen für die Zukunftsfähigkeit unserer heimischen Unternehmen nutzen wollen“, so Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport.