20. April 2015 - Bundesarbeitsministerium hat erste Überprüfung des Mindestlohngesetzes angekündigt
AVW erwarten eine Entbürokratisierung bei den Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sowie bei der Auftraggeberhaftung

Bisher ist der Arbeitgeber nach dem Arbeitszeitgesetz § 16 Abs. 2 verpflichtet, die über die werktägliche Arbeitszeit von acht Stunden hinausgehende Arbeitszeit eines Arbeitnehmers aufzuzeichnen und ein Verzeichnis über die Arbeitnehmer zu führen, die einer Verlängerung der werktäglichen Arbeitszeit zugestimmt haben, soweit in deren Arbeitszeit regelmäßig und im erheblichen Umfang Arbeitsbereitschaft oder Bereitschaftsdienst fällt. Dieser Nachweis ist für mindestens zwei Jahre aufzubewahren.
18.02.2015 - Wie eine Studie Magdeburger Mediziner von den eigentlichen Problemen in der medizinischen Versorgung ablenkt
Einer Studie Magdeburger Mediziner zufolge sollten die Regeln für Krankschreibungen gelockert werden. Konkret sagen die Mediziner „Jeder Beschäftigte sollte sich bis zu einer Woche selbst krankmelden können“. Dabei stützt man sich auf das Norwegische Modell, nach dem Unternehmer angeblich ihren Mitarbeitern maximal 24 Tage pro Jahr ein zu Hause bleiben ohne Attest gewähren.

Die deutsche Regelung im Entgeltfortzahlungsgesetz sieht im §5 vor, dass Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen spätestens am vierten Arbeitstag beim Arbeitgeber vorzulegen sind.
Damit haben wir eine gesetzliche Regelung, die sich bewährt hat und eine klare Vorgabe für Arbeitnehmer darstellt.
10.12.2014 - 7. AVW-Unternehmerpreis für Nachwuchsförderung an B.T. innovation GmbH vergeben
Magdeburg/Gommern. Drei mittelständische Unternehmen aus Sachsen-Anhalt haben am Mittwoch in Gommern den AVW-Unternehmerpreis 2014 für herausragende Bemühungen um die berufliche Nachwuchsförderung erhalten.

Für den diesjährigen Unternehmerpreis haben sich insbesondere Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe, IT-Dienstleister, Bildungsunternehmen aber auch das Unternehmen „Zahntechnik Wilmerstaedt“ beworben. Bei den Bewerbern handelt es sich um Unternehmen, die seit über 10 Jahren mit 30 bis 180 Mitarbeitern in Sachsen-Anhalt etabliert sind.
18.11.2014 - Arbeitsmedizinische Vorsorge unterscheidet sich von der Einstellungs- und Eignungsuntersuchung
Seit Ende 2008 ist die arbeitsmedizinische Vorsorge in der „Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge“ (ArbMedVV) geregelt. Sie wurde ergänzt durch die am 31. Oktober 2013 in Kraft getretene Erste Änderungsverordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (BGBl. I, S. 3882). In Letzterer wird die Terminologie durch den Begriff „Arbeitsmedizinische Vorsorge“ ersetzt.
21.10.2014 - Schubert Motors unterstützt Fachakademie für Technik und Betriebswirtschaft gGmbH
Der Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) setzt auf hohe Qualität in der Ausbildung, die sich am Bedarf der Wirtschaft orientiert. Die Berufsanforderungen in den Unternehmen werden immer spezialisierter und anspruchsvoller. Darauf stellen sich Bildungsunternehmen mit ihrem Know how ein. Beispiel für die praxisnahe Meisterausbildung ist die Magdeburger Fachakademie für Technik und Betriebswirtschaft gGmbH (FTB).
10.07.2014 - Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze in Ostdeutschland
„Der avisierte Beschluss des Bundesrates zur Einführung eines bundesweiten einheitlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro hat gerade auf die ostdeutschen Bundesländer fatale Folgen. Der Staat greift damit in die Tarifautonomie und Lohngestaltung ein und gefährdet Arbeitsplätze. Es kann und darf nicht sein, dass der Lohn politisch alle zwei Jahre neu festgelegt wird. Die automatische Steigerung des Mindestlohnes per Gesetz kommt einer weiteren Entmachtung der Unternehmerschaft gleich. Viele Aspekte, wie Arbeitsplatzsicherheit und Beschäftigungschancen werden mit ausgehebelt. Insbesondere Klein- und Kleinstbetriebe sowie Existenzgründer, die in Sachsen-Anhalt 90 Prozent der Wirtschaftsstruktur ausmachen, werden in erhebliche wirtschaftliche Notlagen geraten. Wir können es nicht akzeptieren, dass die Wirtschaft Sachsen-Anhalts noch mehr ausblutet. Deshalb fordern wir Ausnahmeregelungen für die Neuen Bundesländer“, so der Vorstandsvorsitzende des Allgemeinen Arbeitgeberverbandes der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V., Klaus-Dieter Weber.     mehr ...

pdf10 Fragen und Antworten zum Mindestlohn
21.05.2014 - 7. Unternehmerpreis - Unternehmerische Verantwortung durch Nachwuchsförderung
er Allgemeine Arbeitgeberverband der Wirtschaft für Sachsen-Anhalt e. V. (AVW) lobte auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung seinen 7. Unternehmerpreis unter dem Motto: „Unternehmerische Verantwortung für die Standortsicherung in Sachsen-Anhalt durch Nachwuchsförderung“ aus. Der Preis steht unter Schirmherrschaft von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Paqué, Minister a. D., Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.     mehr ...
11.03.2014 Intelligente Arbeitsysteme der Zukunft - der Mensch in der Produktion (3)
Wie beschäftigungsfähig sind ältere Mitarbeiter? Diese Frage stellt sich angesichts des Fachkräftemangels und der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung in zahlreichen Unternehmen. Fakt ist, dass sich aufgrund des Ausscheidens älterer Erwerbspersonen das Arbeitskräftepotenzial bis 2025 bundesweit um voraussichtlich 6,5 Millionen Menschen verringert. Um diesem Trend entgegenzuwirken, muss die Beschäftigungsfähigkeit auch unabhängig vom Alter gesteigert werden (Quelle: Wolfsburg AG-GesundheitsWirtschaft Demografische Entwicklung).     mehr ...
20.03.2014: Weiterbildungskooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft dringend erforderlich
Viele unserer Unternehmen haben den Schritt von traditionellen in digitale und virtuelle Arbeitssysteme bereits vollzogen. Anderen Unternehmen steht dieser Schritt noch bevor. Dafür sind hochmotivierte und bestens qualifizierte Mitarbeiter notwendig, die sich den Herausforderungen des lebenslangen Lernens stellen. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit im eigenen Interesse und im Sinne des strategischen Ziel 1 der EU-Strukturfondsförderperiode 2014-2020 steigern sowie Forschungs- und Innovations-Aktivitäten intensivieren.    mehr ...
29.01.2014: Arbeitgeber lehnen Rentenreformpläne ab
Rentenpläne bei steigender Verschuldung - erschütterndes Vermächtnis für unsere Kinder
Für Unternehmen steigen mit der geplanten Rentenreform die Lohnnebenkosten und Arbeitnehmern bliebe netto weniger vom Brutto in der Lohntüte. Das wäre die Folge der abschlagsfreien Rente mit 63. Zusammengerechnet mit der höheren Mütterrente würden die Kosten der Reform bis 2020 Mehrausgaben ca. 60 Milliarden Euro betragen. Bis zum Jahr 2030 belaufen sich die Ausgaben auf etwa 160 Milliarden Euro. Eine gewagte Strategie mit unvertretbaren Ecken und Kanten, die wir nicht akzeptieren können.      mehr ...